EINE FAMILIENREISE INS HEILIGE TAL DER INKAS
Programmbeispiel einer Familienreise
   

Sol & Luna freut sich, ihnen ein detailliertes Programm einer Familienreise in Peru zu präsentieren. Ihr persönlicher Führer Juan wird ihnen während des Besuches zur Verfügung stehen. Er wird die tägliche Organisation übernehmen und sie auf ihren historischen und kulturellen Ausflügen begleiten.

 

 

Tag 1

  • Ankunft auf dem Flughafen von Cusco.
  • Empfang und Transfer zum Hotel Sol & Luna in Urubamba im Heiligen Tal der Inkas. Dauer der Fahrt: 1 Stunde 15 Minuten.
  • Der erste Tag ist zum Ausruhen vorgesehen: Richten sie sich in unseren Bungalows ein und lassen sie dem Körper Zeit sich an die Höhe zu gewöhnen. Das Heilige Tal befindet sich auf 2’863 Meter über Meer, ca. 400 Meter tiefer als Cusco und sie werden merken, dass die Akklimatisation im Tal einfacher ist als in der Inkahauptstadt.
  • Das Abendessen besteht aus einer alten Tradition, der Pachamanca, bei der zu Ehren von Pachamama, der Göttin der Erde Gemüse und verschiedenen Fleischarten auf heissen Steinen in einem Erdloch gekocht werden.
  • Während die Pachamanca zubereitet wird, präsentiert die lokale Theatergruppe Cusi Wasi (Haus der Glückseligkeit) ein kleines Schauspiel mit dem Namen “Götter der Anden”.

Tag 2

  • Nach dem Frühstück beginnt ihr täglicher Spanischunterricht. Er dauert jeweils ungefähr 2-3 Stunden.
  • Mittagessen-Buffet in Sol & Luna.
  • Am Nachmittag besuchen wir eine Quechua sprechende Gemeinschaft im Tal von Patacancha oberhalb des Dorfes Ollantaytambo. Es ist die Heimat der Wayruros, die die alte und weise Kultur weiterpflegen, Selbstversorger zu sein und ausschliesslich von den Produkten der Erde leben.
  • Auf dem Rückweg halten wir in Ollantaytambo (21 Km von Urubamba entfernt) am Fuss von eindrucksvollen Ruinen und Terrassen. Wir besuchen sowohl das Dorf als auch die Ruinen. Es wird erzählt, dass der Name Ollantaytambo von einem lokalen Kaziken namens “Ollanta” stammt, der sich in die Tochter des grossen Herrschers Inka Pachacuteq verliebt hat. Ollanta wurde als Freier nicht akzeptiert und lehnte sich auf. Darauf hin wurde er gefangen genommen. Schliesslich wurde ihm aber erlaubt, die Prinzessin zu heiraten. In einem volkstümlichen Quechua-Theaterstück wird diese Legende erzählt. Das Dorf von Ollantaytambo ist aber auch historisch sehr interessant, da es das einzige Dorf in Peru ist, dessen Grundriss genau so erhalten geblieben ist, wie ihn die Inkas vor tausend Jahren entworfen haben.
  • Abendessen in Sol & Luna.

Tag 3

  • Frühstück, anschliessend Spanischunterricht, ungefähr 2-3 Stunden.
  • Am Nachmittag: einfache Mountainbike-Tour zum Dorf von Urquillos.
    • Route: Hotel Sol & Luna - Huayllabamba - Urquillos - Yucay - Hotel Sol & Luna
    • Distanz mit dem Fahrrad: 10 Km
    • Schwierigkeitsstufe: einfach
  • Es handelt sich um eine einfache Radtour durch das Heilige Tal mit einem leichten Anstieg. Wir fahren im Jeep vom Hotel in Richtung Huayllabamba. Das Dorf, das am Fluss Vilcanota liegt, ist bekannt als Hauptstadt des Maises. Es wird behauptet, dass hier der beste Mais überhaupt geerntet wird.
  • Nach unserer Ankunft besteigen wir unsere Fahrräder und fahren zuerst auf einem flachen, nicht asphaltierten Weg dem Fluss entlang. Dieser Teil des Flusses wurde von den Inkas in einen Kanal geleitet und wir können ihre Baumethoden betrachten. Wir biegen vom Weg am Fluss ab und beginnen einen leichten Anstieg zu einem Aussichtspunkt, wo wir die schneebedeckten Berge sehen können. Wir radeln weiter zum Dorf von Urquillos, wo wir uns ausruhen und uns auf einem alten Platz mit einer Zwischenmahlzeit stärken.
  • Wir fahren weiter auf einem einzigartigen Weg durch ein altes Landgut, das einmal Mateo Pumacahua, einem Nachkommen der Inkas, der im Aufstand gegen die Spanier als Anführer agierte, gehört hat. Nach dem Besuch des Landgutes fahren wir mit dem Fahrrad weiter bis zu einem Naturweg, der uns abwärts zum Fluss führt. Bevor wir die Brücke überqueren, kommen wir an Huincho, einer kleinen Bauerngemeinde, vorbei. Am Nachmittag schenken die Bauern Chicha, das lokale “Maisbier” aus und wer Lust hat, kann davon probieren. Wir überqueren die Brücke und auf der anderen Seite holt uns unser Jeep wieder ab und bringt uns zum Hotel zurück.


Tag 4

  • Frühstück, anschliessend Spanischunterricht, ungefähr 2-3 Stunden.
  • Danach verlassen wir das Hotel, um die bekannten Inkaruinen von Pisaq zu besichtigen, die auf den Felsen über dem Dorf stehen. Diese Inkastätte wurde um 1400 erbaut und umfasst die berühmten Anbauterrassen, Kornspeicher, ein Friedhof und die Reste des “Sonnentempels” und des “Intiwatana”, eine grosse, in den Stein gehauene Sonnenuhr. Wir besuchen auch den berühmten “Indianermarkt” von Pisaq, der von Dorfbewohnern und von den Bauern aus der Umgebung besucht wird, um sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen, sowie von Touristen, die von der grossen Vielfalt der Kunsthandwerk-Souvenirs angezogen werden.
  • Mittagessen im “Landgut Orihuela” inmitten einer Plantage auf einem Hügel mit einer wunderschönen Aussicht auf das Heilige Tal. Das Haus beherbergt eine grosse Kollektion von Folklore-Kunst mit Stücken aus dem XVII. Jahrhundert, Kolonialbildern, Zeremoniengefässen, die so genannten Keros, auch Keramik und Reliquien aus Stein von Huamanga. Die Besichtigung endet mit dem Mittagessen aus frischen Produkten des Landgutes.
  • Nachmittag zur freien Verfügung.
  • Am späten Nachmittag “Kochdemonstration” der Küchenchefs von Sol & Luna.

    Das Abendessen auf der Ranchsteht unter dem Motto “Bereiten sie ihre eigene Pizza”, eine unterhaltsame Art eine Mahlzeit selber zuzubereiten. Sie können zwischen verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten wählen: Life-Musik, Spiele, Demonstrationen wie Textilien hergestellt werden, Präsentationen von lokale Riten oder Reitdemonstrationen im Pferdekorral.

Tag 5

  • Frühstück, anschliessend Spanischunterricht, ungefähr 2-3 Stunden.
  • Noch vor dem Mittagessen zeigen Weber aus Chinchero wie sie ihre traditionellen Textilien hergestellen.
  • Das Mittagessen mit Grillspezialitäten nehmen wir auf unserer Ranch Wayra einl.
  • Nach dem Mittagessen führen wir Sie in einen anderen Bereich der peruanischen Kultur ein: El Caballo Peruano de Paso (peruanisches Pasopferd). Unsere Ställe befinden sich auf der Ranch von Sol & Luna. Unser Chalán (Zureiter) heisst Sie herzlich willkommen und gibt Ihnen eine kurze Einführung über dieses Pferd. Nachher können Sie im geschützten Rahmen unseres Korrals selber einmal eines dieser erstaunlichen Tiere reiten.

Ein paar zusätzliche Informationen über das Caballo de Paso (peruanisches Pasopferd): Nachdem es mehr als 400 Jahre isoliert lebte, hat sich das peruanische Pasopferd zu einer der reinsten Rassen der Welt entwickelt und ist einzigartig in der Welt der Pferde. Die Besonderheit des Caballo de Paso ist die laterale Gangart im Vierertakt, die vererbt und absolut natürlich ist und paso llano (Tölt im klaren Vierertakt) genannt wird. Dieser Schritt ist auch als gebrochene Gangart bekannt. Es handelt sich um einen gleichmässigen, harmonischen und rhythmischen Takt. Der paso llano ist eine schnelle Gangart, bei der das Schwerkraftzentrum des Pferdes fast unbeweglich bleibt, weshalb das peruanische Pferd zu den am leichtesten zu reitenden Pferden überhaupt gehört.

Der Tölt im klaren Vierertakt (paso llano) wird mit einer Aktion der Vorderläufe durchgeführt und ist eine graziöse und flüssige Auswärts-Vorwärts-Bewegung, die mit den Armbewegungen eines Schwimmers verglichen werden kann. Sowohl die Gangart als auch die bemerkenswerte Beinaktion sind bei dieser Pferdeart vererbt.

Viele Qualitäten des peruanischen Pasopferdes können als widersprüchlich bezeichnet werden. Es ist sehr selbstbewusst, trotzdem einfach zu reiten und locker und entspannt in seinen Bewegungen. Die Vorderläufe machen eine lebendige Bewegung, sind aber ausserordentlich standfest und ihre Bewegungen sind weich. Der Körperbau ist fein, aber robust und wurde dank der Intelligenz, Liebe und Hingabe von unzähligen Züchtern erreicht. Ihnen ist zu verdanken, dass das peruanische Pasopferd einer der grössten Schätze des Landes ist, auf den seine Leute stolz sind.

Tag 6

  • Ausflug nach Machu Picchu.
  • Die einzige Möglichkeit nach Machu Picchu zu gelangen, wenn sie nicht wörtlich den Spuren der Inkas folgen und während 3-5 Tagen den Inkaweg begehen wollen, ist per Zug. Wir bieten ihnen den Ausflug nach Machu Picchu im Zug kombiniert mit einer Wanderung an.
  • Wir nehmen den Zug in Ollantaytambo (ca. 15 Autominuten von unserem Hotel entfernt) und geniessen die kurze Zugfahrt bis zum Kilometerstein 104 des Inkaweges. Dort steigen wir aus und beginnen zu wandern. Während der sechsstündigen Wanderung sehen wir wunderbare Landschaften und die Ruinen in Wiñayhyuana. Wir erreichen Machu Picchu durch das Sonnentor, von wo aus wir eine eindrucksvolle Aussicht auf die Verlorene Stadt der Inkas haben.

Während Jahrhunderten blieb diese Anlage vom Dschungel verborgen bis Hiram Bingham sie im Jahr 1911 entdeckte.
Die Stadt war ihrer unzugänglichen Lage über den Urubamba-Cañon wegen gut erhalten. Es ist die einzige grössere Inkastätte in Peru, die 400 Jahren Raub und Zerstörung entkommen ist.

Besichtigung von Machu Picchu mit privatem Führer.

Übernachtung im Santuario Lodge, die zur Orient Express – Gruppe gehört und am Eingang der Ruinen liegt.

Tag 7

  • Am Vormittag geführte Besichtigung von Machu Picchu.
  • Mittagessen in der Santuario Lodge.
  • Kurze Busfahrt nach Aguas Calientes, von wo wir den Zug zurück nach Ollantyatambo nehmen.


Day 8

  • Am Vormittag 2-3 Stunden Spanischunterricht.
  • Der Rest des Tages steht zu Ihrer FREIEN Verfügung. Probieren sie unsere Massagen und Therapien im Spa aus, spielen sie Tennis oder entspannen sie sich einfach am Schwimmbad oder auf der Terrasse ihres Bungalows.

Tag 9

  • Am Vormittag 2-3 Stunden Spanischunterricht.
  • Trekking: Moray und las Salinas (Salinen)
    • Route: Moray - Maras – las Salinas (Salinen)
      • Distanz der Wanderung: 10 Km
      • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Der Ausflug beginnt beim Hotel. Wir fahren mit dem Jeep in Richtung Ausgang des Heiligen Tales. Während der 45-minütigen Fahrt haben wir eine eindrucksvolle Aussicht auf die schneebedeckten Vilcanota - Berge. Das Ziel ist die Ruinenanlage von Moray.
  • Unser Führer führt uns zu den Ruinen und erklärt und deren Funktion. Es wird angenommen, dass diese alten kreisförmigen Terrassen für die Landwirtschaft der Inkas erbaut wurden und der Saatproduktion für die wichtigsten Nahrungsmittel des Reiches dienten (Mais und Kartoffeln).
  • Wir beginnen unsere Wanderung in Richtung Maras auf einem fast ebenen Weg übers Land, durch Felder, vorbei an den Häusern der Einheimischen. Vor uns erstrecken sich die Berge.

 

  • Wenn wir in Maras sind, haben wir die Möglichkeit in eine lokale ”Chicheria” (Pub) zu gehen, wo das typische Maisbier zubereitet und ausgeschenkt wird. In alten Häusern finden wir noch Utensilien aus Stein, die für die Zubereitung von Mahlzeiten benutzt wurden. An den wunderschön gearbeiteten Türrahmen können wir den Einfluss der spanischen Eroberer erkennen.
  • Mittagessen in Maras.
  • Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Wanderung Richtung las Salinas (Salinen) auf dem Weg fort, der von den Bauern benutzt wird um das Vieh auf andere Wiesen zu treiben und um das Salz der Salinen mit dem Esel nach Maras zu transportieren. Die Wanderung dauert ungefähr 2 Stunden.
  • In las Salinas (Salinen) erklärt uns unser Führer den Prozess der Salzgewinnung. Es besteht die Möglichkeit sogar selber anzupacken.
  • Auf einem engen Weg steigen wir vorsichtig ins Heilige Tal hinunter. Wir können den Cara cara (polyborus plancus) sehen, einen typischen Andenvogel, der zur Familie der Falken gehört. Während wir uns dem Fluss nähern, können wir ausserdem Andenmöwen und Kolibris beobachten.
  • Neben uns fliesst der Bach, der durch die Salinen führt. Er enthält soviel Salz, dass die Erde weiss gefärbt ist. Wir überqueren eine Hängebrücke und auf der anderen Seite des Flusses holt uns unser Jeep ab und führt uns ins Hotel zurück.

Tag 10

  • Abfahrt nach Cusco. Auf dem Weg halten wir in Sacsayhuaman, das ausserhalb von Cusco liegt. Während Jahrhunderten war man der Überzeugung, dass es sich um eine Festung handelt. Der Grundriss und die Architektur jedoch lassen darauf schliessen, dass es sich um eine heilige Stätte und einen Sonnentempel handelt. Der Name Sacsayhuaman wurde mit “Getupfter Falke” und “Königsadler” übersetzt. Das hat damit zu tun, dass die Leute glaubten, Cusco habe die Form eines Pumas, dessen gefleckter oder fahlroter Kopf der Hügel von “Sacsa Uma” war. Die Stätte wird allgemein der Periode des Inka Pachacuti zugeordnet, der fast das ganze Inkareich gegründet haben soll. Sacsayhuaman ist eine der erstaunlichsten megalithischen Bauten der alten Welt.
  • Weiterfahrt zum Hotel Monasterio für den Check-in.
  • Anschliessend besichtigen wir die Inkahauptstadt Cusco. Die Stadt liegt auf dem höchsten Punkt des Heiligen Tales der Inkas auf einer Höhe von 3'310 m. Es war einmal das Zentrum einer hoch entwickelten Kultur. Die alte Inkahauptstadt wurde 1100 n. Chr. gegründet. Laut der Legende über deren Gründung sandte die Sonne ihren Sohn Manco Cápac und der Mond seine Tochter Mama Ocllo aus, um Kultur und Licht auf die dunkle und barbarische Erde zu bringen. Sie entstiegen dem Wasser des Titicaca-Sees und begannen die Suche nach dem Ort, wo sie ihr Reich gründen wollten. Als sie an den Ort des heutigen Cusco kamen, steckte Manco seinen Goldstab in die Erde, um zu sehen, ob der Ort geeignet ist und der Stab sank tief in die fruchtbare Erde. Dies war das Zeichen, auf das sie gewartet hatten. Sie nannten diesen Ort Cusco,“Nabel der Welt“. Es war eine heilige Stadt und Ziel von Pilgerfahrten. Heute ist sie eine faszinierende Mischung aus Inka-Architektur und dem spanischen Kolonialstil.
  • Wir verbringen den Tag damit, diese Stadt zu entdecken und besichtigen verschiedene Orte, die von grosser historischer und kultureller Wichtigkeit sind.

  Day 11
  • Transfer vom Hotel Monasterio zum Flughafen für ihren Flug nach Arequipa oder Lima.